Viele Läufer erleben genau diesen Moment: Ab km 30 wird plötzlich alles schwerer. Doch woran liegt das wirklich?
Herzlichen Glückwunsch zum Marathon!
Der Marathon ist geschafft – Glückwunsch! Und gleichzeitig beginnt für viele die eigentliche Analyse:
Warum wurde es ab km 30 plötzlich so schwer? Warum ließ sich das Tempo nicht mehr halten? Warum fühlte sich der Körper komplett „leer“ an?…
Diese Erfahrung ist kein persönliches Scheitern. Im Gegenteil: Sie ist typisch. Und sie hat nachvollziehbare Gründe. Besonders im Marathon zeigt sich, wie Energieverfügbarkeit, Trainingssteuerung und individuelle Belastbarkeit zusammenwirken.
Warum der Marathon ab km 30 für viele kippt…
Viele Läufer erleben einen ähnlichen Verlauf:
bis km 25–30 ist alles stabil
danach meist plötzliche und stark zunehmende Ermüdung
Tempoverlust, Leistungseinbruch
steigender Puls bei gleicher Belastung
Das wird oft als mangelnde Fitness interpretiert. In der Realität ist es meist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren – nicht ein einzelnes Problem…
Der Marathon ist kein Test der Disziplin – sondern ein Spiegel der Vorbereitung.
Energie: Wenn der Körper „leer“ läuft
Ein zentraler Faktor ist die Energieverfügbarkeit.
Während eines Marathons greift der Körper zunehmend auf gespeicherte Energiereserven zurück. Sind diese nicht ausreichend verfügbar oder nicht optimal genutzt, entsteht genau das Gefühl, das viele beschreiben: Die Beine werden schwer, der Kopf wird langsamer, die Belastung fühlt sich unverhältnismäßig hoch an.
Trainingssteuerung: Warum „viel Training“ nicht automatisch „viel hilft“…
Ein häufiger Denkfehler ist: Mehr Training führt automatisch zu besseren Ergebnissen.
Entscheidend ist jedoch, ob die gesetzten Trainingsreize auch zur individuellen Belastbarkeit passen. Genau hier kommt die Trainingssteuerung ins Spiel.
Wenn Intensitäten nicht optimal gewählt sind oder Belastung und Regeneration nicht im Gleichgewicht stehen, kann der Körper die gesetzten Reize nicht vollständig verarbeiten. Die Folge zeigt sich oft genau im Wettkampf.
Trainingswirksamkeit: Warum Fortschritt ausbleiben kann
Auch wenn Training strukturiert erscheint, bedeutet das nicht automatisch, dass es wirksam ist.
Viele Athleten trainieren hart und konsequent – aber nicht mit ausreichend klarer Einordnung, nicht effizient. Dadurch entsteht eine Diskrepanz zwischen Aufwand und tatsächlicher Anpassung.
Ein zentraler Punkt wird häufig unterschätzt: Viele trainieren „nach Gefühl“ oder nach allgemeinen Plänen – ohne eine objektive Einordnung der eigenen Leistungsfähigkeit.
Fazit: Der Marathon zeigt, was Training nicht zeigt
Der Marathon ist kein Test der Disziplin – sondern ein Spiegel der Vorbereitung.
Wenn es ab km 30 schwer wird, liegt das selten an mangelndem Einsatz. Viel häufiger zeigt sich hier, wie gut Training, Energie und Belastungssteuerung zusammenpassen.
Wer diese Zusammenhänge versteht, kann Training gezielter steuern, bessere Entscheidungen treffen – und langfristig leistungsfähiger bleiben.
Ein guter Zeitpunkt für deine Leistungsdiagnostik – mit Energieverbrauch – ist JETZT:
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Die Schmerzfalle in der Marathonvorbereitung – und wie man sie vermeidet
Viele Läuferinnen und Läufer gehen dieses Jahr wieder ein grosses Ziel an: einen Marathon zu laufen. Beliebte Wettkämpfe wie der Frankfurt-Marathon, der Berlin-Marathon oder der Karlsruhe-Marathon stehen bei vielen Freizeitläufern im Kalender. Auch kleinere Veranstaltungen haben ihren Reiz und punkten mit familiärer Atmosphäre, guter Erreichbarkeit oder schlicht mit günstigeren Startplätzen.
Die Motivation ist groß: intensives Training, steigende Umfänge wie zum Beispiel lange Läufe am Wochenende. Doch genau in dieser Phase geraten viele Läufer in eine leider nicht untypische Situation: die „Schmerzfalle“ der Marathonvorbereitung.
Knieschmerzen, Schienbeinschmerzen, Hüftschmerzen oder Beschwerden im Fuß entstehen meist nicht plötzlich – sie sind sehr häufig die Folge einer zu schnellen Belastungssteigerung – ausgehend unter Umständen von einer nicht optimalen Grundvoraussetzung bezüglich Lauftechnik und Alternativtraining.
Wenn Training schneller wächst als die Anpassung des Körpers
Mit zunehmender Motivation steigt auch die Intensität und der Trainingsumfang. Viele Läuferinnen und Läufer orientieren sich an Trainingsplänen mit klar definierten Wochenkilometern und vorgegebenen Paces.
Das Problem: Die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert sich zwar relativ schnell. Die ambitionierten Läufer steigern also weiter Tempo und/oder Distanzen.
Der individuelle Bewegungsapparat reagiert und regeneriert jedoch teilweise deutlich langsamer. Strukturen wie Sehnen, Gelenke, Knochen, Bindegewebe und die Muskelansätze benötigen deutlich mehr Zeit, um sich an steigende Belastungen anzupassen – teilweise 4-5 x so lange wie Muskeln für die Anpassung brauchen.
Vergleich der Anpassungszeiten
Gewebe
Erste Anpassung an Training
Strukturelle Anpassung
Muskulatur
ca. 2–3 Wochen
ca. 3–5 Wochen
Sehnen
ca. 6–8 Wochen
ca. 8–12+ Wochen
Bindegewebe / Faszien
ca. 6–8 Wochen
ca. 10–16 Wochen
Knochen (Belastungsanpassung)
ca. 8–12 Wochen
ca. 3–4 Monate
Kurz: Wenn Training zu schnell gesteigert wird, entsteht eine Überlastung einzelner Strukturen – die klassische Schmerzfalle im Marathontraining.
Typische Beschwerden in der Marathon-Vorbereitung
Häufig auftretende Beschwerden sind beispielsweise:
Knieschmerzen entstehen häufig bei langen Läufen oder bei intensiven Trainingseinheiten. Besonders Belastungen beim Bergablaufen oder hohe Wochenkilometer können das Kniegelenk stark beanspruchen.
Schienbeinschmerzen treten häufig entlang der inneren Schienbeinkante auf. Sie sind ein typisches Zeichen dafür, dass die Belastung schneller steigt als die Anpassungsfähigkeit von Muskulatur und Knochen.
Fußschmerzen können durch Überlastungen der Plantarfaszie oder der Mittelfußstrukturen entstehen – insbesondere wenn Laufumfang und lange Läufe deutlich zunehmen.
Hüftschmerzen, zum Beispiel aufgrund der läufertypischen Verkürzungen oder und einseitige Belastung
Diese Beschwerden beginnen häufig schleichend und werden von vielen Läufern zunächst ignoriert.
Warum gerade Marathonvorbereitungen kritisch sind
Wettkämpfe wie der Frankfurt- oder Berlin-Marathon haben feste Termine. Viele Läufer planen ihre Vorbereitung deshalb sehr strukturiert über mehrere Monate.
Das führt oft zu typischen Problembereichen:
Trainingspläne werden zu strikt eingehalten. Einheiten werden genau nach fixem Plan trotz erster Beschwerden absolviert. Oft passt der Plan dann leider nicht wirklich zum Sportler…
Versäumte Einheiten werden nachgeholt. Ein häufiges Verhalten – wie sollte man es auch besser machen? Genauso wenig funktioniert es, nach versäumten Einheiten einfach dort weiterzumachen, wo man war, oder wo man laut Plan sein sollte. So entstehen hohe Belastungsspitzen und unpassende Aufbau- und Regenerationszeiten.
Gerade ambitionierte Freizeitläufer geraten so schnell in die Situation, in der die Vorgabe durch einen Trainingsplan wichtiger wird als die Rückmeldung des Körpers.
Die wichtigsten Strategien gegen die Schmerzfalle
Eine stabile und erfolgreiche Marathonvorbereitung bedeutet vor allem, Belastung und Anpassung in Balance zu halten. Hilfreich sind dabei einige einfache Prinzipien.
Lauftechnik optimieren: Technik geht vor Kraft. Das gilt auch für das Laufen 🙂 In unserer Laufanalyse untersuchen wir den individuellen Bewegungsablauf und arbeiten an der Lauftechnik. Wir setzen daher diesen Aspekt zeitlich ganz weit vorne an den Anfang des Marathontrainings!
Moderate Steigerung des Trainingsumfangs: Wochenkilometer sollten nur schrittweise erhöht werden – Man sagt ca, 10% pro Woche, was aber natürlich sehr stark vom individuellen Trainingsstand und Trainingsalter ist. Besonders lange Läufe stellen eine hohe Belastung für Sehnen und Gelenke dar.
Regenerationsphasen einplanen: Regeneration, Entlastungstage und Taper-Wochen mit reduziertem Umfang sind ein wichtiger Bestandteil jeder Marathonvorbereitung!
Kraft und Stabilität trainieren: Das hört der Läufer oft nicht so gerne – ist aber elementar, auch und besonders für den Freizeitsportler! Eine stabile Hüft- und Rumpfmuskulatur in Verbindung mit einer ausgeglichene Beweglichkeit reduziert Belastungsspitzen und schont Knie, Schienbeine, Waden und Füße…
Passende Laufschuhe wählen: Laufschuhe sollten zum Läufer/ zur Läuferin passen – Für die Auswahl kann der individuelle Laufstil schon deutlich relevanter sein, als die Sprengung oder das Carbonversprechen….
Warnsignale ernst nehmen: Schmerzen, die über mehrere Trainingseinheiten bestehen bleiben oder früh im Lauf auftreten, sind ein wichtiges Warnsignal! In diesen Fällen sollte die Trainingsbelastung angepasst werden. Eine Trainingspause oder -Anpassung ersetzen nicht den Rat eines Arztes! Hör auf Deinen Körper, nicht nur auf die Uhr!
Fazit
Der Weg zum Marathon – egal ob in Frankfurt, Berlin, Karlsruhe oder „ums Eck“ – beginnt viele Monate vor dem Startschuss. Entscheidend ist dabei die Vorbereitung und die individuelle Anpassung, nicht nur die Anzahl der gelaufenen Kilometer!
Die größte Herausforderung liegt darin, Belastung und Anpassung des Körpers in Einklang zu bringen. Das geht zum Beispiel mit einem individuellen Trainingsplan!
Wer Training, Regeneration und Stabilität sinnvoll kombiniert, reduziert das Risiko für typische Überlastungsbeschwerden – und erhöht die Chance, die Startlinie schmerzfrei und gut vorbereitet zu erreichen.
Bereite Dich optimal vor – Laufanalyse anfragen!
Der nächste Schritt: Schreibe uns, wir beraten Dich gerne!
FAQ Marathonvorbereitung
Warum entstehen Schmerzen in der Marathonvorbereitung?
Schmerzen in der Marathonvorbereitung entstehen meist durch eine zu schnelle Steigerung von Trainingsumfang oder Intensität. Während sich die Muskulatur relativ schnell anpasst, benötigen Sehnen, Knochen und Bindegewebe deutlich länger. Wird die Belastung zu schnell erhöht, kommt es häufig zu Überlastungsbeschwerden.
Welche Schmerzen treten beim Marathontraining am häufigsten auf?
Die häufigsten Beschwerden im Marathontraining sind Knieschmerzen, Schienbeinschmerzen und Fußschmerzen. Sie entstehen meist durch Überlastung, steigende Wochenkilometer oder lange Läufe. Besonders betroffen sind Kniegelenk, Schienbeinkante, Hüfte und Gesäß sowie Achillessehne und die Plantarfaszie im Fuß.
Wie kann man Schmerzen in der Marathonvorbereitung vermeiden?
Schmerzen lassen sich häufig vermeiden, wenn der Trainingsumfang schrittweise gesteigert, regelmäßige Regenerationsphasen eingeplant, Krafttraining zur Stabilisierung durchgeführt wird oder professionelle Unterstützung genutzt wird. Wichtig ist außerdem, Warnsignale des Körpers ernst zu nehmen und die Trainingsbelastung bei ersten Beschwerden anzupassen. Laufanalyse, Leistungsdiagnostik und hochindividuelle Trainingsplanung sind unsere professionellen Unterstützungsangebote für die optimale Vorbereitung für Dein Marathontraining.
Belastung, die stärkt und Belastung, die erschöpft
Wie individuelle Trainingssteuerung entscheidet, wie Training wirkt
Trainingsbelastung individuell steuern: Trainingspläne geben Struktur. Entscheidend für echte Leistungsentwicklung ist jedoch, wie der individuelle Organismus auf Belastung reagiert. Dieser Artikel zeigt, warum nicht der Umfang, sondern das Zusammenspiel, die Passung von Reiz und Verarbeitung maßgeblich sind und wie sich das durch eine fundierte Leistungsdiagnostik wirklich einordnen lässt.
Trainingsreiz und individuelle Anpassung
Leistungsentwicklung im Ausdauersport basiert auf dem Prinzip von Belastung und Anpassung (Superkompensation). Ein Trainingsreiz führt nur dann zu einer Leistungssteigerung, wenn er physiologisch verarbeitbar ist.
In der Praxis reagieren Sportlerinnen und Sportler nämlich sehr unterschiedlich auf identische Trainingsprogramme. Ursache dafür sind unter anderem:
aktueller Trainingszustand
Alltagsbelastung – beruflicher und psychosozialer Stress
Trainingshistorie & Trainingsalter
Schlafqualität und Energieverfügbarkeit
Ein objektiv „moderater“ Reiz kann für eine Person optimal sein, für eine andere bereits zu hoch. Entscheidend ist nicht die absolute Intensität, sondern die individuelle Belastbarkeit zum jeweiligen
Zeitpunkt.
Warum „mehr“ nicht automatisch besser ist
Bleibt Leistungsfortschritt aus, wird häufig der Umfang oder die Trainingsintensität erhöht. Kurzfristig kann dies zu einer Leistungsreaktion führen – langfristig besteht jedoch das Risiko einer zunehmenden Ermüdung bei ausbleibender Anpassung.
Wird Belastung wiederholt oberhalb der aktuellen Verarbeitungskapazität gesetzt, verschiebt sich das Gleichgewicht zugunsten von Ermüdung. Die Folge sind stagnierende Leistungswerte, verlängerte Regenerationszeiten oder eine erhöhte Infekt- und Verletzungsanfälligkeit.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: Wie viel trainiere ich? Sondern nach der Trainingswirksamkeit: Wie reagiert mein Körper auf das Training?
Regeneration als integraler Bestandteil der Steuerung
Anpassungsprozesse finden nicht während der Belastung, sondern in der Erholungsphase statt. Regeneration ist damit kein optionaler Zusatz, sondern integraler Bestandteil einer gezielten Trainingssteuerung im Ausdauersport.
Neben Schlafdauer und -qualität spielen auch Energieverfügbarkeit, autonome Regulation und zyklische Belastungsstrukturen eine Rolle. Eine unzureichende Berücksichtigung dieser Faktoren reduziert die Wirksamkeit des Trainings.
Ein erster Schritt in die gezielte Trainingsplanung und-Steuerung ist eine individuelle Leistungsdiagnostik. Sie führt zu einer guten Einschätzung der aktuellen Situation und kann dabei unterstützen, Belastungsbereiche präziser zu definieren und Reaktionen objektiv einzuordnen. Wir bei SCHORK Sports nutzen in der Trainingsbetreuung die Diagnostik als Grundlage, um Training individuell anzupassen – mit dem Ziel, Reize so zu setzen, dass sie wirksam verarbeitet werden können. Genauso wichtig ist aber die Kenntnis des subjektiven Bewertung der Belastung, deshalb legen wir in unserem Trainingsplanungtool großen Wert auf die enge Abstimmung!
Wichtig: Entscheidend ist nicht die absolute Intensität, sondern die individuelle Belastbarkeit zum jeweiligen Zeitpunkt, also die Reaktion auf den Reiz
Lass Dich testen – Leistungsdiagnostik anfragen
Der nächste Schritt: Melde Dich bei uns – wir beraten Dich gerne!
FAQs – Trainingsbelastung & Leistungsentwicklung im Ausdauersport
1. Warum reagieren Sportler unterschiedlich auf denselben Trainingsplan?
Trainingsanpassung hängt von individuellen Faktoren ab. Dazu gehören der aktuelle Trainingszustand, Schlafqualität, Energieverfügbarkeit, hormonelle Situation, Alltagsbelastung und Trainingshistorie. Ein identischer Trainingsreiz kann deshalb bei unterschiedlichen Personen verschiedene physiologische Reaktionen auslösen. Entscheidend ist nicht der Plan selbst, sondern wie der Organismus den Reiz verarbeitet.
2. Woran erkenne ich, ob meine Trainingsbelastung zu hoch ist?
Typische Hinweise auf eine zu hohe Belastung sind stagnierende Leistungswerte, aber auch verlängerte Regenerationszeiten, anhaltende Müdigkeit, erhöhte Ruheherzfrequenz. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit kann darauf hindeuten, dass nicht ausreichend Regeneration möglich ist. Wichtig ist die immer die Einordnung im Kontext von Trainingsumfang und Lebenssituation.
3. Ist mehr Training automatisch besser für die Leistungsentwicklung?
Nein. Leistungsentwicklung entsteht nicht durch maximale, sondern durch passende Belastung. Wird ein Trainingsreiz oberhalb der individuellen Verarbeitungskapazität gesetzt, kann dies zu Ermüdung ohne nachhaltige Anpassung führen. Qualität und Dosierung sind entscheidender als reiner Umfang.
4. Welche Rolle spielt Regeneration in der Trainingssteuerung?
Regeneration ist integraler Bestandteil der Leistungsentwicklung. Anpassungsprozesse finden in der Erholungsphase statt. Schlaf, Energiezufuhr und eine angemessene Belastungsstruktur beeinflussen, ob ein Trainingsreiz wirksam wird. Ohne ausreichende Regeneration kann selbst gut geplantes Training an Effektivität verlieren.
5. Wie kann Leistungsdiagnostik bei der Belastungssteuerung helfen?
Leistungsdiagnostik ermöglicht die objektive Bestimmung individueller Trainingsbereiche. Sie hilft dabei, Intensitäten präzise zu definieren und einzuordnen. Dadurch kann dein Training gezielter gesteuert und Über- oder Unterbelastung frühzeitig erkannt werden.
Vertiefende Artikel zur Reihe „Leistungsentwicklung“
Lies auch unseren Intro-Artikel „Leistungsentwicklung besser verstehen„. Die folgenden Beiträge greifen dann zentrale Aspekte auf und vertiefen sie:
Leistungsentwicklung: Wenn Training nicht mehr wirkt…
Wenn Fortschritt ausbleibt – und was wirklich dahintersteckt
Du trainierst regelmäßig, hältst dich an Online-Pläne und Empfehlungen aus Deinem Ausdauersportler-Umfeld– und trotzdem fühlt sich gerade alles schwerer an als früher? Deine Leistungsentwicklung stagniert oder ist sogar rückläufig? Dieser Artikel erklärt, warum das kein persönlicher Fehler sein muss, sondern eher ein Hinweis auf fehlende Orientierung bedeuten kann – insbesondere wenn eine objektive Einordnung durch eine fundierte Leistungsdiagnostik fehlt.
Das Geheimnis der Trainingswirksamkeit
Fast alle Sportler:innen erleben irgendwann diese Phase: Das Training läuft formal korrekt, vielleicht sogar strukturierter als jemals zuvor – und trotzdem wird man einfach nicht besser. Die Leistung stagniert. Belastungen fühlen sich ungewohnt schwer an, die Erholung dauert länger, Fortschritte bleiben aus. Schnell entsteht der Eindruck, nicht konsequent genug zu sein oder etwas falsch zu machen.
In der Realität liegt das Problem selten im Einsatz. Leistungsentwicklung verläuft leider nicht linear. Entsprechend dem Grundsatz des Superkompensationsprinzips kann Anpassung (an ein neues, besseres Niveau) nur dann entstehen, wenn Trainingsreize auf ein System treffen, das sie auch verarbeiten kann. Schlaf, beruflicher Stress, mentale Belastung, physische Belastbarkeit und natürlich die Energieverfügbarkeit spielen dabei eine zentrale Rolle. Training wirkt nie isoliert, sondern ist immer Teil einer übergeordneten Trainingssteuerung, die Belastung und Regeneration sinnvoll miteinander verbindet.
Mehr hilft nicht immer mehr…
Ein häufiger Reflex ist, das Training weiter zu verschärfen: mehr Umfang, mehr Intensität, mehr Kontrolle. Kurzfristig gibt das ein Gefühl von Aktivität. Langfristig verstärkt es jedoch oft genau das Problem, das man lösen möchte – zunehmende Ermüdung statt Entwicklung.
Was in solchen Situationen meist fehlt, ist nicht unbedingt Disziplin, sondern Geduld, Vertrauen und die realistische Einschätzung, wo man aktuell steht und welche Reize wirklich sinnvoll sind. Genau hier können wir als erfahrene Sportdiagnostiker mit einer Leistungsdiagnostik wirklich gut unterstützen. Nicht als Bewertung, sondern als Standortbestimmung. Und zwar auf jedem Niveau – für Freizeitsportler/ innen genauso wie für erfahrene Athleten.
Wir bei SCHORK Sports verstehen Diagnostik als Werkzeug, um Zusammenhänge für Dich sichtbar zu machen. Unser Ziel ist es, Dein Training (wieder) wirksam auszurichten – effizient und ohne zusätzlichen Druck.
Fazit: Leistungsentwicklung ist ein Prozess – aber kein linearer
Leistungsentwicklung im Ausdauersport entsteht nicht durch „einfache“ permanente Steigerung und Optimierung, sondern durch Verstehen, individuelle Ansätze und Vertrauen. Das Wort Ausdauer beinhaltet „Dauer“, den Aspekt der Langzeit. Wer – mit oder ohne Hilfe durch einen guten Coach oder Trainer – gelernt hat, seinen Körper und seine Leistungsfähigkeit situativ besser einzuordnen, trifft bessere Entscheidungen, erreicht seine sportlichen Ziele und bleibt langfristig leistungsfähig und „aus-dauernd“!
Vertiefende Artikel zur Reihe „Leistungsentwicklung“
Lies auch unseren Intro-Artikel „Leistungsentwicklung besser verstehen„. Die folgenden Beiträge greifen dann zentrale Aspekte auf und vertiefen sie:
1. Dieser Artikel: Wenn Training nicht mehr wirkt – Warum Fortschritt trotz Einsatz ausbleiben kann – und wie Klarheit hilft, Training wieder wirksam auszurichten.
Wie Training, Belastung und Vertrauen zusammenspielen
Mehr hilft mehr? Nicht immer: Leistungsentwicklung im Ausdauersport ist nur bedingt eine Frage von „mehr Training“. Oft geht es darum, besser zu verstehen, wie der eigene Körper auf Training, Belastung und Regeneration reagiert.
Mit unserem Trainingsplanung & Coaching gehen wir höchst individuell auf unsere Athletinnen/ Athleten ein. Unsere kleine Artikelserie „Leistungsentwicklung verstehen“ soll Orientierung für Sportlerinnen und Sportler geben, die ihr Training nicht nur absolvieren, sondern effizient & bewusster steuern möchten – kompetent, individuell und langfristig gesund.
Warum Leistungsentwicklung komplexer ist, als viele (Online-)Trainingspläne es vermuten lassen…
Trainingspläne, die man z.B. im Internet findet, suggerieren oft ganz „klar“: bestimmte Einheiten, bestimmte Intensitäten, bestimmte Wochenumfänge. Oft werden sie durch Erfolge bei einzelnen Sportlern, die bereits Wettkämpfe erfolgreich gefinished haben, belegt.
In der Praxis erleben dann viele Sportlerinnen und Sportler etwas ganz anderes:
Training wirkt phasenweise nicht wie erwartet
Belastungen fühlen sich schwer oder ist nicht umsetzbar
Die Herzfrequenz ist anders als im Plan angegeben
Irgendwann bleiben die Fortschritte einfach aus, obwohl der Einsatz stimmt…
Das liegt wahrscheinlich nicht an fehlender Disziplin. Leistungsentwicklung ist ein komplexer Prozess, der aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren entsteht: einem spezifischen Trainingsreiz und der angemessen Regenerationszeit, der individuellen Belastbarkeit, der (aktuellen) mentalen und emotionalen Stresssituation bzw. der eigenen Resilienz/ Belastungsfähigkeit sowie der Integration des Trainings in den Alltags- und individuellen Lebenskontext.
Trainingssteuerung ist das alles zum richtigen Zeitpunkt, in der passenden Intensität, im entsprechenden Umfang… Wer diese Zusammenhänge nicht berücksichtigt, trainiert schnell an sich vorbei – trotz guter Absichten.
Vertrauen als unterschätzter Leistungsfaktor
Viele Freizeit-Sportlerinnen und Sportler stehen heute unter dem Druck, alles richtig machen zu wollen. Trainingspläne, Informationen, Insta-Wissen und Ernährungstipps sind wie viele andere Daten, Empfehlungen und Vergleichsmöglichkeiten jederzeit verfügbar – und gleichzeitig wächst damit die Unsicherheit
Trainiere ich zu viel, zu wenig?
Regeneriere ich angemessen?
Mache ich etwas in der Ernährung falsch?
Ist das normal oder ein Warnsignal?
Diese Unsicherheit kostet Energie – Und letztlich kostet sie auch deine Zeit und dein Potential. Effizienz und Kompetenz dagegen bringen wieder Ruhe, Fokus und Vertrauen hinein – Messbares Vertrauen in Dich und Deine Leistungsfähigkeit – und genau das ist leistungsrelevant.
Leistungsdiagnostik ist weder Luxus noch Kontrolle
Oft werden wir gefragt, ob denn eine Leistungsdiagnostik/ Spiroergometrie bei uns überhaupt Sinn macht, wenn man doch nur Freizeitsportler ist, oder wenn man erst am Anfang seines Trainings steht. Unsere Argumentation ist: Die Diagnostik soll als Orientierungshilfe dienen, nicht als Kontrolle. Und wir sorgen mit unserer Unterstützung und Erläuterung dafür, dass Leistungsdiagnostik hilft, Zusammenhänge sichtbar zu machen und sie besser zu verstehen:
Wie genau reagiert mein Körper gerade auf Belastung?
Welche Intensitäten sind für mich aktuell sinnvoll – und welche nicht?
Wo liegt der individuelle Spielraum, mein Potential, und was ist dabei zu beachten?
Wir verstehen Diagnostik nicht als Bewertungssystem, sondern als Statusfeststellung, als notwendige Basis für gezieltes Training – und als Brücke, den individuellen Belastungsprozess besser zu verstehen.
Leistungsentwicklung ist ein Prozess. Und Prozesse profitieren von Einordnung, Reflexion und gelegentlicher Kurskorrektur.
Vertiefende Artikel zum Thema Leistungsentwicklung
Die folgenden Beiträge greifen zentrale Aspekte dieser Seite auf und vertiefen sie:
Die folgenden Beiträge greifen zentrale Aspekte dieser Seite auf und vertiefen sie:
3. Potenzial entfaltet sich nicht durch Druck – Warum Vertrauen und begleitende Einordnung echte Leistungsfaktoren sind
Fazit
Sportliche Leistungsentwicklung entsteht nicht durch permanente Steigerung und Optimierung, sondern durch Verstehen, Individualität und Vertrauen. Wer gelernt hat, seinen Körper und seine Leistungsfähigkeit situativ besser einzuordnen, trifft bessere Entscheidungen – und bleibt langfristig leistungsfähig!
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Mit einer Leistungsdiagnostik ermitteln wir exakt den aktuellen Stand Deiner Leistung – ganz ohne Wertung, aber mit viel Erklärung der ermittelten Werte – das Initial für deine Leistungsentwicklung. Hier kannst Du einen Termin für eine Leistungsdiagnostik bei uns buchen:
Ruhetag im Trainingsplan – 7 Tipps zur besseren Regeneration | Trainingssteuerung
Ein gesteuertes Ausdauertraining besteht aus verschiedenen Phasen: neben Einheiten aus den Bereichen Grundlagentraining, Aufbautraining, Intensitätstraining, wettkampfspezifisches Training, der Wettkampfphase mit Saisonhighlights kommt der Regeneration in Form von Ruhetagen, Erholungsphasen bzw. Übergangsphasen eine große Bedeutung zu.
Phasen der Trainingsplanung
In unserem Trainingsplanung & Coaching findet man neben einer fein abgestimmten „Mischung“ von fordernden Einheiten im Entwicklungs- und oder Spitzenbereich sowie Grundlageneinheiten und Alternativtrainings auch Einträge zur Regeneration: Den „Ruhetag“.
Es gibt unterschiedliche Interpretationen bzw. sportwissenschaftliche Hintergründe zur Gestaltung der Regeneration: Im Groben unterscheidet sich hier die „Aktive Regeneration“ von der „Passiven Regeneration“. Weitere Begriffe für den Ruhetag: (Active) Recovery Day, Rest Day, Entspannungstag, Kompensation, Erholungseinheit…
Regeneration – warum eigentlich?
Das Kompensationsprinzip – stärker werden in den Pausen
Der Ruhetag bzw. das System der Abwechslung von Aufbau und Regeneration basiert auf dem Prinzip der Superkompensation. Dieses besagt, dass einer Aufbauphase eine Regenerationsphase folgen soll, damit die Belastung zum Aufbau von Muskelfasern bzw. Mitochondrien führen kann. Zuviel bringt nämlich nicht mehr, sondern führt im schlechtesten Fall zu einem Kollaps des Systems, zum Übertraining.
Was passiert physiologisch während der Regenerationsphasen?
Zunächst folgende Information: Allgemein gesagt benötigt unser Organismus bis zu zwei Tage, um nach einer intensiven Belastung wieder auf das vorherige Niveau zurückzukehren. Aber: dies ist ein Durchschnittswert. Er berücksichtigt weder die individuelle Regenerationsfähigkeit – ja, wir Menschen sind unterschiedlich belastbar – noch das Alter und das Trainingsalter, und vor allem nicht die Unterschiede in der Regeneration von Muskeln, Sehnen, Bändern, Gelenken…
Regeneration der Muskulatur: 24-48 Stunden. Die Mikroverletzungen, die durch die muskuläre Beanspruchung entstanden sind, heilen, indem Muskelfasern über biochemische Prozesse gestärkt werden. Der positive Effekt dabei: In der Pause also kann der Muskel heilen, sich regenerieren, und er wird stärker und leistungsfähiger. Wenn sich also Belastung und Regeneration im geeigneten Mass abwechseln, entsteht durch die Superkompensation der gewünschte Trainingseffekt.
Regeneration der Bandstrukturen und Sehnen: Sehnen und Bänder bestehen beide aus Bindegewebe, parallel angeordneten kollagenen Fasern. Ihre Aufgabe ist es, durch eine hohe Zugfestigkeit die Verbindung zu Knochen und Muskeln stabil und effizient zu halten. Bindegewebe ist nur gering durchblutet. Bei einer Belastung erfolgt die Anpassung dementsprechend langsamer. Man spricht von einer Regenerationsdauer von bis zu mehreren Wochen!
Mentale Regenerationsfähigkeit: Nicht zu verwechseln mit der Mentalen Stärke: Bei bzw. nach einer starken Belastung braucht auch unsere Psyche eine Erholung. Die psychische, mentale Leistungsfähigkeit wird bestimmt durch Mentale Stärke und Widerstandskraft in Verbindung mit Belastungen im sportlichen, beruflichen und privaten Umfeld – sowie dem starken Willen, all das zu vereinen. Stress verhindert oder erschwert Regeneration, und er verhindert damit auch eine optimale Leistungsentwicklung.
Möglichkeiten der Regeneration
Es gibt viele Möglichkeiten zu regenerieren und auch hier kommt es darauf an, in welcher Phase man sich befindet. Grundsätzlich aber stehen unter anderem folgende Möglichkeiten bereit, um einen Ruhetag zu füllen:
Aktive Regeneration im Kompensationsbereich, wie leichtes Wandern oder leichtes Radfahren kann sehr geeignet sein, die vorermüdeten Muskeln zu entspannen – immer vorausgesetzt, man nimmt sich nicht direkt eine ungewohnt lange Wandertour vor oder fährt mit den Freunden die übliche Radrunde… Die Herzfrequenz für den Kompensationsbereich wird beim einer Leistungsdiagnostik ermittelt.
Entspannende Tätigkeiten wie Yoga, Meditation oder Entspannungstechniken wie Autogenes Training, PMR, progressive Muskelrelaxion, oder Atemtechniken. Davon gibt es viele Varianten, aber nicht jede Form von Yoga ist geeignet.
Alltägliche Entspannung wie Lesen, einem nicht sportlichen Hobby nachgehen…
Etwas Schönes (Nicht-Sportliches) mit dem Partner, Freunde, Familie unternehmen…
Sauna, Massage, Wellness…
Nichts tun. Manchmal härter als die härteste Einheit – aber manchmal tatsächlich das Richtige…
Schlafen 🙂
7 Tipps für schnellere Regeneration:
Mit diesen Regenerations-Boostern kannst Du noch besser regenerieren und so die Früchte Deines Trainings noch effizienter nutzen:
Training gekonnt steuern (lassen) Das A und O für ein wirklich effizientes Training ist die passende, geeignete Trainingssteuerung. Sie beinhaltet sowohl individuelle überschwellige Trainings als auch die passende Form und Häufigkeit der Regenerationsphasen, -Tage und Dauer. Ein guter Tipp ist also: Individuelle Ziele, individuelle Trainingssteuerung finden. Was wir alle machen können, um besser und schneller zu regenerieren: Jedes Training mit einer Aufwärmphase beginnen und mit einer Cool-Down-Phase beenden. So wird das Laktat schneller abgebaut und die Herz-Kreislauf-Belastung gesteuert.
Aufwärmphasen und Cool Downs integrieren: „Ich dehne immer nach dem Laufen“. Mag sich gut anhören, ist aber eher kontraproduktiv. Mobilisieren ist ok, aber Dehnen verhindert eher die gute Durchblutung des Gewebes. Wir empfehlen nach dem Cool Down die Einheit zu beenden und die Dehn- oder Yogaeinheit auf einen späteren Zeitpunkt oder den nächsten Tag zu verlegen.
Gut hydrieren! Beim Ausdauersport verliert der Körper durch das Schwitzen neben Flüssigkeit auch Nährstoffe, die während und nach den Trainingseinheiten wieder zugeführt werden müssen. Zu wenig Flüssigkeit wirkt sich ausserdem auf die Dichte und „Dicke“ des Blutes aus, was wiederum den Blutdruck erhöht, so dass vermehrte Herzarbeit nötig ist, um den Körper stoffwechseltechnisch zu versorgen.
Hochwertig ernähren! Was braucht der Muskel nach Belastung zur Regeneration? Den Baustoff Eiweiss, vor allem die essentiellen Aminosäuren. Die angemessene Ernährung nach dem Training ist also proteinreich. Oft (aber nicht immer) sind Omega-3-Fettsäuren geeignet, Reparaturprozesse und Wachstum der Muskelzellen zu beschleunigen. Viele Sportler schwören auf BCAA – Aminosäuren, die helfen, besser und schneller zu regenerieren. Komplexe Kohlenhydrate auffüllen (Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte).
Schlaf: Ausreichender Schlaf dient der Zellerneuerung, sorgt für Stärkung der Abwehrkräfte, ermöglichst Zellwachstumsprozesse, zB. zur Muskelregeneration.
Massagen: die mechanische Belastung während der Massage kann Entzündungsreaktionen in Muskeln abschliessen und so den Heilungsprozess ermöglichen. Ganz allgemein gesehen werden Verspannungen im Muskelgewebe gelöst und „Schlackstoffe“, also beim Stoffwechsel anfallende Abbauprodukt, abtransportiert. Eine Massage sollte aber sachkundig durchgeführt werden, manuelle Powermassagegeraete können auch, wenn sie unsachgemäss angewendet werden, eher Schaden verursachen.
Ruhetage und / oder Kompensationstraining: Ausreichend Ruhephasen/ Ruhetage zwischen zwischen den (fordernden) Trainingseinheiten sind wichtig. Je nach individueller Konstitution können diese auch als aktive Regeneration gestaltet werden.
„In der (Winter-)Pause werden die Meister gemacht“
Uwe Schork, SCHORK Sports
Du möchtest gezielt trainieren, um Dich zu verbessern? Dein ideales Training beginnt mit einer Leistungsdiagnostik mit umfassender Beratung bei uns:
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